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Breaking news: Sondermannpreis für Ernst Kahl

Ernst Kahl, SelbstporträtDer Hamburger Malermeister, Musikant und Multimediakomiker Ernst Kahl, bekannt vor allem durch virtuose, grotesk-komische Gemälde und Cartoons in TITANIC, erhält den mit 5000 Euro dotierten Sondermann-Preis für komische Kunst. Der Newcomer- und Förderpreis, dotiert mit 2000 Euro, geht an Sebastian Lörscher, für seinen Comic „Making friends in Bangalore“ (erschienen bei der Edition Büchergilde). Beiden Preisträgern gratuliert der Verein aufs entschiedenste – und lädt schon heute zur hochherrschaftlichen Preisverleihung am 11.11. im Frankfurter Mousonturm!

Ralf König in Frankfurt

ralf-koenig-paul-versus-paulusAm Abend des 26.03 eröffnet der sehr sonderbare Ralf König seine große Ausstellung in der Caricatura Frankfurt – der Sondermannverein tritt geschlossen an, um seine seine herrlichen Hinterbacken zu bewundern. Natürlich nur die gezeichneten!

Die Jahresgabe ist da!

Die Sondermann-Jahresgabe 2014
Die Sondermann-Jahresgabe 2014

Die Mitglieder des Sondermann e.V. sind vorbereitet auf die warme Jahreszeit – mit dem ersten Schwulenfußball der Weltgeschichte!

Aus der Erklärung des Vorstands:

Das Outing von Thomas Hitzlsperger sorgte auch bei uns, den Homos und Heteros im Sondermannverein, für große Begeisterung. Hat doch der geistige Übervater unserer kleinen Geheimgesellschaft, Bernd Pfarr, sowohl Homosexualität im Fußball als auch ihre Diskriminierung früh thematisiert.

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Zu einem Zeitpunkt, als man Schwule noch nicht einmal im Eiskunstlauf vermutete, geißelte dieser Cartoon gleichzeitig rassistisch motivierte Musikkritik („Negerradio“) und die Unterdrückung der Sportart Schwulenfußball.

Unser Verein, dessen noble Aufgabe nicht zuletzt auch die Toleranz gegenüber Sonderlingen aller Art ist, möchte das Outing Hitzlspergers zum Anlaß nehmen, Ihnen, den Förderern des Sondermann e.V., feierlich den weltersten schwulen Fußball als Jahresgabe zu überreichen (mit getrennter Post). Wundern Sie sich nicht über sein unauffälliges Äußeres – „denen“ sieht man es ja meist auch nicht an. Nutzen Sie vielmehr die Gelegenheit, fortan das homophobe Vorurteil jederzeit mit Füssen treten zu können!

Jetzt schnell Mitglied werden und mitspielen!

Heraus zum 11.11.!

Wie jedes Jahr wird auch heuer der„Bernd Pfarr-Sondermann für Komische Kunst“ am 11. 11. verliehen – diesmal an die Hamburger Zeichnerin Hilke Raddatz, die damit Eugen Egner und Christoph Niemann nachfolgt. Der erstmals verliehene Förderpreis in Höhe von 2000 Euro geht an die Zeichnerin Katharina Greve.

Und wie jedes Jahr erfolgt die Preisverleihung im Glanz der Großen Sondermann-Gala! Der Sondermann e.V. lädt alle zahlungswilligen Interessenten ein, mit dabei zu sein, wenn Ingolf Lück, Hans Zippert, Oliver Maria Schmitt, Andreas Platthaus und Leo Fischer gemeinsam Bernd Pfarr, die Preisträger und sich selbst hochleben lassen, daß es kracht.

Große Sondermann-Gala am 11. November 2013,
um 19:30 Uhr im Depot 1899
Textorstraße 33
60594 Frankfurt a. M.

Teilnahme bitte unter gala@sondermannverein.org avisieren!

Hilke Raddatz erhält den Sondermann 2013

Die Hamburger Zeichnerin Hilke Raddatz erhält den diesjährigen Sondermann-Preis für Komische Kunst.

Raddatz ist seit Gründung des Satiremagazins „Titanic“ dessen ständige Mitarbeiterin und wohl die einzige, die seit 1979 in jeder Ausgabe vertreten war, da sie die Rubrik „Briefe an die Leser“, eine Art chronique scandaleuse des laufenden Wirrsinns, allmonatlich illustriert. Niemand sonst verfügt über eine solche Befähigung, mittels karikierender Darstellungen die den jeweiligen Illustrationen zugrundeliegenden Texte weiterzuerzählen und zuzuspitzen. Damit hat Raddatz eine ganz eigene Form der Karikatur geschaffen. Darüber hinaus verfaßte und verschönerte sie zahlreiche Comics und Kinderbücher.

Den Förderpreis erhält die Berliner Comiczeichnerin und Autorin Katharina Greve. Die ausgebildete Architektin publiziert im „Tagesspiegel“, in „Titanic“ und in „Das Magazin“. Sie beherrscht, wie ihre Comics „Ein Mann geht an die Decke“ und „Patchwork – Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie“ zeigen, sowohl die Kunst der graphischen Verknappung als auch die der erzählerischen Ausweitung eines Stoffs zu Groteske und Satire.

Sondermann am 1. Mai!

Die prunkvolle Eröffnung des Sondermann-Geländes im Nordpark ist vorbei – und die Zahlen sprechen für sich: 160 begeisterte Besucher, 10 skeptische Mitläufer, 2 ewige Kritikaster, 1 Marching Band, 4 Fachreferenten, 3 Laudatoren, 250 Liter Apfelwein und 1 (leichten) Sonnenstich, mehr braucht es nicht, um eine ordinäre Einweihungsfeier in eine Top-Sause der Giga-Klasse zu verwandeln. Einige erste Eindrücke vom Fest.

Sondermann im Nordpark Bonames

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AM 1. MAI:
Einweihung der weltersten Sondermann-Statue im Nordpark Bonames!
Reden von Bernd Eilert, Hans Zippert, Andreas Platthaus und Leo Fischer!
Gratis Häppchen, Stöffchen und Musik!
Der Oberbürgermeister ist abwesend!

Ablauf: 
– Treffen um 12 Uhr am unteren Parkplatz am Nordpark Bonames (Homburger Landstraße)
– Führung durch das Gelände (unter ärztlicher Aufsicht)
– 13 Uhr: feierliche Enthüllung der Statue, Fototermin für die Presse

Achtung, Hinweis: Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad. Das Parkplatzkontingent ist begrenzt.

Was macht Sondermann in Bonames?
Seit vielen Jahren erschaffen Mitglieder der „Neuen Frankfurter Schüler“, jener Gruppe von Satirikern und Zeichnern, der auch Bernd Pfarr angehörte, komische Skulpturen für den Grüngürtel. Da gibt es Hans Traxlers „Ich-Denkmal“ in der Mainuferanlage, F.K. Waechters „Eichhörnchenkönig“ beim Stadtwaldhaus oder F.W. Bernsteins Elfmeterpunkt im Ostpark. In Zusammenarbeit mit dem Museum für Komische Kunst möchte das Grünflächenamt Frankfurt in regelmäßigen Abständen neue komische Skulpturen entlang des Grüngürtels pflanzen und damit Spaziergänger und Ausflügler immer wieder überraschen.
Nun hat es auch Bonames erwischt! Von Bernd Pfarr inspirierte Skulpturen sollen den Nordpark nach und nach der sonderbaren Welt Sondermanns und Bernd Pfarrs anverwandeln, das Gelände beleben und nicht zuletzt den Ruhm von Bonames als internationaler Stadt der Kunst stärken und festigen.

Die Skulptur
Viele der komischen Skulpturen im Grüngürtel hat der Bildhauer Andreas Rohrbach nach Entwürfen der „Neuen Frankfurter Schule“ angefertigt. Mit der Enthüllung seiner Statue „Sondermann zum ewigen Gedenken“ beginnt die Sondermannisierung des Nordparks! Am Ende der längsten Allee der Anlage wird sie die Besucher begrüßen und zu einer Entdeckungsreise durch den Park einladen.

Die Eröffnung
Am 1. Mai., 12 Uhr, wird diese erste Sondermann-Skulptur auf dem Gelände enthüllt und nach allen Regeln der Kunst gefeiert. Die Besucher der Eröffnung erhalten eine Führung durch das Gelände und werden auf geplante Bauvorhaben hingewiesen; bekannte TITANIC-Autoren wie Bernd Eilert, Oliver Maria Schmitt und Hans Zippert halten satirische Lobreden zur Verherrlichung Sondermanns und von Bonames. Musik und kleine Erfrischungen erfreuen Leib und Seele der Besucher und stärken sie für weitere Spaziergänge durch den Park – auf daß sie sich alle in Sondermänner und -frauen verwandeln!

Der neue Vorstand ist gewählt

Bei einer Sondersitzung am 02.12. wurde auch der Sondervorstand entlastet: Bernd Eilert trat vom Amt des 1. Vorsitzenden zurück; Leo Fischer und Christoph Hofmann wurden als 1. und 2. Vorsitzender neu gewählt. Beide versprachen ein „Regime der eisernen Faust“, alle Feinde des Vereins sollten zerschmettert und völlig vernichtet werden. Im Amt bestätigt bzw. neu gewählt wurden Gabi Roth-Pfarr (Kassenwart), Oliver Maria Schmitt (1. Beisitzer), Kristin Eilert (2. Beisitzerin) und Martina Gerhardt (Schriftführerin).

Das war die Sondermanngala!

Attraktive schlanke Menschen sprachen, deklamierten und sangen wunderschön; riesige Beträge rieselten auf Sondermannpreisträger Christoph Niemann herab, das Depot 1899 war ausverkauft – der Abend war eine einzige Enttäuschung. Der Verein gelobt Besserung!

Oben: Leo Fischer, Frank Wolff, Andreas Platthaus,Christoph Niemann, Richard Kähler, Hardy Burmeier, Gabriele Roth-Pfarr
Unten: Bernd Eilert, Oliver Maria Schmitt, Hans Zippert